Mittwoch, 30. September 2009

Da haben wirs: Spätestens in der Ehe kehrt sich das um und die Frau will den Mann wieder als Freund, Versorger und Versteher, aber selten als Lover. Sagt ein Mann. Dabei war von Ehe noch gar nicht die Rede. Der Mann irrt: es ist umgekehrt. Mit Ringlein am Finger mutiert die Eroberung. In den Augen des Eroberers. Was er hat, will er wie ein schönes Sammlerstück hüten. Es soll sich versorgen lassen, es soll in guten wie in schlechten Zeiten verständnisvoll sein. Soll da sein. Und bestimmte Bedürfnisse abdecken. Dazu gehört nicht das Bedürfnis, immer wieder zu erobern. Aber das führt zu weit. Sonst mache ich hier noch "Realtionship Rescue" von Philipp C. McGraw Konkurrenz. Auch so ein Thema: Anstatt auf den eigenen Bauch zu hören, a-seven-step-strategy-for-reconnecting-with-your-partner. Liebe und Strategie? Oder sogar Sex und Strategie? Affären, die werden strategisch geplant. Eine lebenslange Liebe nicht. Das macht Peng oder gar nicht. Und überdauert Höhen und Tiefen oder ersäuft. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen